Feigwarzen

Feigwarzen

Safe SexWas sind Feigwarzen und wie häufig kommen sie vor?

Neben Herpes genitalis und Chlamydien gehören Feigwarzen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Geschlechtskrankheiten (STD: sexually transmitted diseases). So sind Schätzungen zufolge 1 bis 2 Prozent der sexuell aktiven Bevölkerung – vorwiegend junge Menschen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren – von Feigwarzen betroffen. Weitere 14 Prozent der Bevölkerung sind Träger des hochgradig ansteckenden Virus ohne Symptome aufzuweisen. Jährlich infizieren sich mehr als 30 Millionen Menschen neu mit den Feigwarzen verursachenden humanen Papillomaviren (HPV).

Feigwarzen – auch Genitalwarzen bzw. im Fachjargon Condylomata accuminata, kurz Kondylome, genannt – sind eine Viruserkrankung im Genital- und Analbereich, die durch eine Infektion mit sogenannten humanen Papillomaviren (HPV) hervorgerufen und vorwiegend durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird. Dabei handelt es sich um gutartige Hautwucherungen stecknadelkopfgroßer, rötlich oder bräunlich gefärbter Knötchen, die sowohl beim Mann als auch bei der Frau im Intimbereich auftreten können. Beim Mann entstehen Feigwarzen meist am Penisschaft und/oder auf der Vorhaut sowie im Analkanal, der Harnröhre bzw. Harnröhrenöffnung oder im Enddarm. Bei der Frau treten Feigwarzen in der Regel an den Schamlippen, am Scheideneingang, am After, im Enddarm oder am Gebärmutterhals auf. Die für Feigwarzen ursächlichen humanen Papillomaviren (HPV) erhöhen insbesondere bei Frauen das Risiko für bösartige Tumore wie etwa Gebärmutterhalskrebs.

Informationen zum Thema “Feigwarzen”

Ursachen
Symptome
Diagnose
Therapie

Ursachen einer Feigwarzen-Infektion

Young attractive happy couple in bedroomErreger einer Feigwarzen-Infektion

Verursacht werden Feigwarzen in der Regel durch sogenannte humane Papillomaviren (HPV), die vorwiegend über ungeschützten Geschlechtsverkehr,

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Symptome einer Feigwarzen-Infektion

iStock_000007476595XSmallNach der Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV) vergehen mindestes zwei bis vier Wochen, häufig mehrere Monate, bis die ersten Feigwarzen in Form von stecknadelkopfgroßen Knötchen rötlich-bräunlicher oder weißlicher Färbung auftreten.

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Diagnose einer Feigwarzen-Infektion

Close-up of the feet of a couple on the bedZur Diagnose von Feigwarzen wird der behandelnde Urologe oder Gynäkologe zunächst im Rahmen einer körperliche Untersuchung den äußeren Genitalbereich und den After genauer betrachten. Anhand einer Gewebeprobe, die unter örtlicher Betäubung entnommen wird, kann anschließend der genaue Feigwarzen-Erreger bestimmt werden.

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Therapie einer Feigwarzen-Infektion

iStock_000017561537XSmallDie Behandlung von Feigwarzen kann sowohl in Eigentherapie unter ärztlicher Anleitung als auch in ärztlicher Therapie durch den behandelnden Urologen durchgeführt werden. Dabei hängt die Wahl der Behandlungsmethode in der Regel von der Größe und Lokalisation der Feigwarzen sowie der Abwehrstärke des Patienten ab.

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