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HIV-Infektion und AIDS

Young attractive happy couple in bedroomDie Immunschwächekrankheit AIDS (acquired immuno deficiency syndrome = erworbenes Immunschwäche-Syndrom) ist die gefährlichste sexuell übertragbare Krankheit (STD: sexually transmitted disease) überhaupt, da sie auch etwa 25 Jahre nach ihrem ersten Auftreten nach wie vor unheilbar ist und zum Tode führt. Ausgelöst wird AIDS durch das Humane Immundefizienz-Virus (HIV), das insbesondere in den Körperflüssigkeiten (Blut,  Sperma, Scheidensekret) eines Infizierten hochkonzentriert vorkommt und in den meisten Fällen durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, seltener auch durch nicht sterile Injektions- oder Tätowiernadeln, übertragen wird. Eine HIV-Infektion schädigt nach und nach das Abwehrsystem des Infizierten und geht im späten Stadium schließlich in die tödlich verlaufende Krankheit AIDS über.

Seit dem Auftreten der ersten AIDS-Fälle Anfang der achtziger Jahre haben sich die Immunschwächekrankheit AIDS und die auslösende HIV-Infektion zu einer globalen Pandemie entwickelt. So sind Schätzungen der Organisation UNAIDS (United Nations Programme on HIV/AIDS = Gemeinsames Programm der Vereinten Nationen zu HIV/AIDS) zufolge bisher 25 Millionen Menschen an AIDS gestorben; rund 33,4 Millionen Menschen sind derzeit weltweit mit HIV infiziert. Im Jahr 2008 starben rund zwei Millionen Menschen an AIDS; weitere 2,7 Millionen infizierten sich neu mit HIV. In Deutschland sind etwa 67.000 Menschen von einer HIV-Infektion betroffen; bei 11.300 von ihnen war die AIDS-Erkrankung im Jahr 2009 bereits ausgebrochen.

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