Kondome | Infos zu Kauf, Anwendung, Sicherheit

Kondome

Kondome bieten den zuverlässigsten und sichersten Schutz vor einer Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten. Nur Kondome verhindern beim Geschlechtsverkehr den direkten Kontakt mit den Schleimhäuten der Geschlechtsorgane und den Austausch von Körperflüssigkeiten.

Kondome schützen unter anderem vor einer Ansteckung mit HIV und weiteren sexuell übertragbaren Infektionen und Krankheiten sowie vor ungewollten Schwangerschaften. Die Benutzung von Kondomen schließt das Risiko einer Übertragung von Geschlechtskrankheiten zwar nicht zu 100 Prozent aus, reduziert das Risiko einer Ansteckung aber auf ein Minimum.

Kondome
Kondome schützen vor zuverlässig der Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten.

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Was spricht für den Sex mit Kondomen?

Kondome sind das einzige Verhütungsmittel, das nicht nur eine Schwangerschaft verhüten kann, sondern auch sehr hohen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten bietet. Sie verhindern  richtig angewandt beim Sex den direkten Kontakt mit den Schleimhäuten der Geschlechtsorgane und den Austausch von möglicherweise ansteckenden Körperflüssigkeiten wie Sperma, Scheidenflüssigkeit und Darmsekret. Der Sex mit Kondomen wird deshalb auch als „Safer Sex“ bezeichnet.

Zusammengefasst sprechen die folgenden Punkte für das Praktizieren von Safer Sex mit Kondom:

  • Wesentlich  geringere Gefahr einer Ansteckung
  • Schutz vor ungewollter Schwangerschaft bzw. Vaterschaft
  • Spontaner Einsatz bei Bedarf
  • Preiswert
  • Keine Nebenwirkungen

Kondome richtig nutzen!

Damit Kondome ihren Schutz voll entfalten können, müssen Sie einige Punkte beachten.

Sie sollten das Kondom unbedingt über den Penis streifen, bevor der Penis in Kontakt mit den Schleimhäuten der Scheide oder des Darms kommt. Bereits vor dem Samenerguss können sich auf der Eichel des Mannes Spermien oder Krankheitserreger sammeln und somit zu einer Infektion oder ungewollten Schwangerschaft führen.

So benutzen Sie ein Kondom

Es erfordert etwas Übung, ein Kondom richtig zu verwenden. Die nächsten fünf Schritte erläutern Ihnen die einfache Anwendung von Kondomen und worauf Sie dabei achten sollten:

  1. Kontrollieren Sie die Plastikpackung des Kondoms
    Ist das Haltbarkeitsdatum noch nicht abgelaufen? Hat die Packung Löcher? Benutzen Sie kein beschädigtes oder abgelaufenes Kondom!
  2. Ziehen Sie das Kondom vorsichtig aus der Packung
    Meistens befindet sich an der Seite des verschweißten Plastikhülle eine kleine Einkerbung. An dieser können Sie die Packung aufreißen. Verwenden Sie dazu niemals eine Schere oder andere scharfe Gegenstände – damit könnten Sie das Kondom beschädigen!
  3. Aufsetzen des Kondoms
    Ist der Penis erigiert, schieben Sie die Vorhaut zurück und setzen das Kondom mit dem Zipfel nach oben auf die Eichel. Die ringförmige Rolle muss sich außen befinden, da das Kondom sich ansonsten nicht abrollen lässt. Wenn Sie es versehentlich falsch herum aufgesetzt haben, müssen Sie es entsorgen, da die Außenseite bereits mit Spermien oder Krankheitserregern in Kontakt gekommen sein kann.
  4. Überstreifen des Kondoms
    Rollen Sie nun den Ring am Penis nach unten ab, bis dieser komplett eingehüllt ist. Lässt sich das Kondom nicht einfach abrollen, sollten Sie nicht daran zerren oder zupfen. Möglicherweise verwenden Sie eine falsche Kondomgröße.
  5. Entfernen des Kondoms
    Nach dem Samenerguss müssen Sie darauf achten, dass der Inhalt des Kondoms nicht mit den Schleimhäuten der/des Partnerin/s in Kontakt kommt. Ziehen Sie dazu den Penis heraus, bevor er erschlafft. Halten Sie dabei das Kondom am Ring unten fest, um zu verhindern, dass es abrutscht oder im Körper verbleibt. Danach sollten Sie Hände und Penis gründlich waschen, um das übrige Sperma zu entfernen.

Diese Punkte sollten Sie bei der Verwendung eines Kondoms beachten

  • Kondome grundsätzlich immer nur einmal benutzen – neuer Spaß, neues Kondom!
  • Sie sollten niemals zwei Kondome übereinander benutzen, da sie das beschädigen kann
  • Zäpfchen und Salben für die Scheide sowie Lotionen und Öle können Kondome beschädigen. Lesen Sie daher vorher die Packungsbeilagen bzw. verwenden Sie beim Geschlechtsverkehr Gleitmittel, die für Kondome geeignet sind.
  • Alles was spitz oder scharf ist, beispielsweise Fingernägel oder Intimpiercings, kann Kondome beschädigen.
  • Probieren Sie einige Kondome aus, um herauszufinden, welche Kondom-Größe und -Passform für Sie am geeignetsten ist.
  • Entsorgen Sie Kondome im Restmüll – spülen Sie sie nicht die Toilette hinunter!

» Weiterlesen: Kondom benutzen

Kondome benutzen
Die richtige Anwendung von Kondomen ist sehr wichtig.

Verschiedene Kondom-Größen und -Arten

Kondome sind heute in den verschiedensten Ausführungen erhältlich. Sie unterscheiden sich etwa in diesen Punkten:

  • Material
  • Größe
  • Stärke
  • Farbe
  • Geschmacksrichtung
  • Oberflächenstruktur

Verwenden Sie das Produkt, das Ihnen am Besten gefällt. Entscheidend ist ausschließlich die richtige Kondomgröße.

Zu kleine Kondome lassen sich schwer überziehen, können kneifen, Schmerzen bereiten und platzen oder reißen beim Geschlechtsverkehr schneller. Zu große Kondome sitzen zu locker und können beim Sex leicht abrutschen oder stecken bleiben. Für einen sicheren Schutz und Spaß beim Sex ist die richtige Kondom-Größe deshalb entscheidend.

Welche Kondom-Größen gibt es?

Ein erigierter Penis ist bei den meisten Männern zwischen 11 und 18 Zentimetern lang und hat einen Durchmesser zwischen 3 und 5 Zentimetern. Um diesen verschiedenen Penis-Größen und -Formen gerecht zu werden, sind Kondome heutzutage in den verschiedensten Ausführungen erhältlich.

Kondomgröße
Die Größe des Kondoms ist entscheidend

Ganz den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen entsprechend gibt es neben Kondomen in Standardgröße auch besonders kleine Kondome für einen eher dünnen oder kurzen Penis sowie besonders große Kondome für einen eher dicken oder langen Penis. Die Maße von Kondomen werden dabei im Allgemeinen in Länge und Breite angegeben:

Kondome in Standardgröße

Die sogenannten Standardkondome sind für Männer gedacht, die einen etwa durchschnittlich großen Penis mit einem Durchmesser von etwa 3,5 bis 4 Zentimetern, also einem Penisumfang von etwa 11 bis 12 Zentimetern, haben.

Sie haben in der Regel die folgenden Maße: Breite ca. 52 Millimeter und Länge ca. 185 Millimeter

Kleinere Kondome

Kleinere Kondome eignen sich für Männer, die einen eher dünnen und kurzen Penis mit einem Durchmesser von unter 3,5 Zentimetern (Penisumfang weniger als 11 Zentimeter) haben.

Für diese Kondome, die häufig Produktnamen wie „Hautnah“, „Slim“ oder „XS“ haben, gelten meist die folgenden Maßangaben: Breite bis ca. 49 Millimeter und Länge bis ca. 170 Millimeter

Größere Kondome

Größere Kondome sind für Männer mit einem überdurchschnittlich dicken und langen Penis mit einem Durchmesser von über 4 Zentimetern bzw. einem Penisumfang von mehr als 12 Zentimetern vorgesehen.

Diese Kondome, die häufig mit Produktnamen wie „King Size“, „Maxi“ oder „XXL“ versehen sind, haben meist die folgenden Maße: Breite ab ca. 55 Millimeter und Länge ab ca. 200 Millimeter

So ermitteln Sie Ihre Kondom-Größe

Ob Kondome passen oder nicht, hängt größtenteils von der Breite und nicht von der Länge des Kondoms ab. Denn ist ein Kondom zu lang, lässt sich dies leicht beim Abrollen regulieren. Ist es aber zu eng bzw. zu weit, kann es beim Geschlechtsverkehr kneifen bzw. abrutschen. Die Kondom-Größe wird daher auf der Kondomverpackung auch meist als Breite in Millimetern angegeben, etwa als 52 mm bei Standardkondomen.

Um herauszufinden, welche Kondom-Größe Ihnen am besten passt, müssen Sie die Breite, sprich den Durchmesser, Ihres Penis ermitteln und davon die notwendige Kondom-Breite ableiten. Gehen Sie bei der Ermittlung Ihrer Penisbreite und Kondom-Größe nun wie folgt vor:

  • Messen Sie den Penisumfang, indem Sie ein Maßband an der dicksten Stelle um den erigierten Penis herum legen.
  • Lesen Sie an der Stelle, wo sich das Maßband trifft, den Wert ab. Alternativ können Sie auch eine Schnur verwenden und anschließend deren Länge nachmessen.
  • Teilen Sie diesen Wert nun durch zwei, um herauszufinden, welche Kondombreite für Sie ideal ist.
  • Im Zweifelsfall können Sie auch einfach mehrere Kondome in verschiedenen Größen kaufen und ausprobieren, welches am besten sitzt und sich am besten anfühlt.

» Weiterlesen: Welche Kondom-Größe?

Wo kann man Kondome kaufen?

Kondome erhalten Sie in der Regel in

  • Drogerien
  • Apotheken
  • Supermärkten
  • Tankstellen

Eine besonders große und gute Auswahl an Kondomen verschiedenster Marken und Größen bieten Sexshops und spezielle Kondomläden sowie Online-Shops im Internet an. Dort bekommt man neben den Kondomen in Standardgröße auch besonders schmale oder breite Kondome. Allerdings muss man volljährig sein, um in einem Sexshop oder im Internet Kondome zu kaufen.

In Online-Shops mit großer Auswahl können Sie sich schon vor dem Kauf bzw. der Bestellung einen Überblick über die erhältlichen Marken, Kondom-Größen und -Formen verschaffen. So fällt es Ihnen leichter, gezielt ein bestimmtes Produkt zu kaufen.

Kondome kaufen
Kondome können unkompliziert im Internet bestellt werden.

Gelegentlich finden Sie auch in öffentlichen Toiletten, wie zB. in Gaststätten oder Discotheken, oder in Bahnhöfen Kondomautomaten. Diese können allerdings ggf. Hitze oder Kälte ausgesetzt sein, so dass unter Umständen das Material des Kondoms gelitten hat. Sorgen Sie lieber für einen ausreichenden eigenen Vorrat an qualitativ hochwertigen Kondomen.

Was kosten Kondome?

Die Kosten für ein Kondom betragen, abhängig von der Marke und Packungsgröße, pro Stück zwischen 30 Cent und einem Euro. Bei einer Latexallergie müssen Sie auf latexfreie Kondome zurückgreifen. Diese sind meist etwas teurer und kosten pro Stück ab 1,20 Euro.

Einzeln kann man Kondome nur selten kaufen. Meist sind sie in Kleinpackungen von 2 oder 3 Kondomen, in mittleren Packungen von 8 bis 12 Kondomen oder in Großpackungen von 18 bis 21 Kondomen erhältlich. Der Stückpreis pro Kondom ist dabei in Großpackungen meist niedriger als in Kleinpackungen, so dass es sich lohnt, gleich mehrere Kondome auf Vorrat zu kaufen.

Worauf sollten Sie achten, wenn Sie Kondome kaufen?

Beim Kauf von Kondomen sollten Sie unbedingt auf die folgenden zwei Punkte achten:

  1. Die Kondomverpackung sollte mit dem CE-Prüfzeichen (s.u.) oder dem DLF-Qualitätssiegel gekennzeichnet sein. Kondome mit dieser Kennzeichnung haben eine Qualitätsprüfung durchlaufen – nur dann ist ein sicherer Schutz vor Geschlechtskrankheiten und ungewollten Schwangerschaften gewährleistet.
  2. Das Haltbarkeitsdatum, das auf der Kondomverpackung verzeichnet ist, darf nicht überschritten sein. Zu alte Kondome können porös sein oder beim Gebrauch leichter einreißen.

Conformité Européenne (logo)
CE-Prüfzeichen

Aufbewahrung von Kondomen

Kondome dürfen nicht andauernden Druckbelastungen oder spitzen Gegenständen ausgesetzt sein, da sie dadurch an Qualität verlieren können. Sie sollten sie daher nicht in der Geldbörse, der Hosentasche oder im Rucksack aufbewahren. Auch Orte mit hohen Temperaturschwankungen, etwa in der Nähe einer Heizung, in der prallen Sonne oder im Autohandschuhfach sind ungeeignet zur Lagerung.

Wesentlich sicherer sind geeignete Schubladen, Boxen oder Dosen. Für unterwegs eignen sich Taschentuchpackungen, in denen Sie das Kondom einfach zwischen die Tücher schieben.

» Weiterlesen: Kondome kaufen

Gerissenes Kondom?

Gerissenes Kondom
Wie verhält man sich bei einem gerissenen Kondom?

Trotz aller Übung und Sorgfalt kann es beim geschützten Geschlechtsverkehr auch mal vorkommen, dass Kondome reißen oder abrutschen. In dieser Situation ist es wichtig, nicht in Panik zu geraten, sondern schnell zu handeln. Es gibt verschiedene Sofortmaßnahmen, die in diesem Fall die Risiken einer Ansteckung oder Schwangerschaft minimieren.

Was tun, wenn das Kondom gerissen ist?

  • Penetrierender Partner: Entfernen Sie Reste von Körperflüssigkeiten des Partners bzw. der Partnerin möglichst zeitnah, indem Sie zu urinieren versuchen und den Penis, die Eichel und die Innenseite der Vorhaut unter fließendem Wasser mit Seife waschen.
  • Vaginalverkehr: Versuchen Sie zu urinieren und waschen Sie Ihren Intimbereich äußerlich mit Wasser ab. Von einer Scheidenspülung ist abzuraten, da hierbei kleine Verletzungen der Schleimhaut entstehen können, die Erreger leichter eindringen lassen und so das Infektionsrisiko noch erhöhen.
  • Analverkehr: Spülen Sie den äußeren Analbereich mit Wasser ab. Darmspülungen sind dabei – aus demselben Grund wie Scheidenspülungen – nicht angeraten.

Rechtzeitiger Besuch beim Arzt

Wenn Sie trotz dieser Sofortmaßnahmen eine Ansteckung befürchten, suchen Sie möglichst bald einen Arzt auf. Die meisten sexuell übertragbaren Krankheiten (STIs) lassen sich bei rechtzeitiger Diagnose gut behandeln und meistens vollständig heilen.

Wichtig ist auch, dass Sie nach dem unabsichtlich ungeschützten Geschlechtsverkehr auf Veränderungen an Ihrem Körper achten. Stellen Sie juckende oder brennende Hautveränderungen oder ein Brennen im Intimbereich fest, dann ist ein Besuch beim Arzt dringend angeraten, da dies auf eine Infektion mit einer Geschlechtskrankheit hinweisen  kann.

HIV-Post-Expositions-Prophylaxe (HIV-PEP)

Eine sogenannte HIV-Post-Expositions-Prophylaxe (HIV-PEP) ist dann sinnvoll, wenn Sie sicher wissen, dass der Partner, mit dem das Kondom gerissen ist, HIV-positiv mit nachweisbarer oder unbekannt hoher Viruslast ist. Bei der HIV-PEP handelt es sich um eine vorbeugende Notfall-Therapie, bei der Sie über einen Zeitraum von etwa vier Wochen eine virenhemmende Medikamentenkombination einnehmen müssen. Sie soll eine Vermehrung der möglicherweise in Ihren Körper gelangten HI-Viren verhindern.

Mit der HIV-PEP sollte frühestmöglich nach dem Geschlechtsverkehr, bei dem das Kondom gerissen ist, begonnen werden – am besten innerhalb der ersten 24 Stunden.

Die „Pille danach“

Eine ungewollte Schwangerschaft lässt sich, wenn beim Geschlechtsverkehr das Kondom gerissen ist, durch die sogenannte „Pille danach“ verhindern. Dabei handelt es sich um ein Hormonpräparat, das den Eisprung hemmen bzw. verzögern und so eine mögliche Befruchtung durch die beim ungeschützten Geschlechtsverkehr in den Körper gelangten Spermien verhindern soll.

Die „Pille danach“ ist bis maximal 72 Stunden nach dem fraglichen Geschlechtsverkehr wirksam. Am sichersten wirkt sie jedoch, wenn sie innerhalb der ersten 12 Stunden eingenommen wird. Deshalb sollten Sie möglichst schnell einen Frauenarzt, eine Beratungsstelle oder – am Wochenende oder nachts – eine Notfallpraxis oder ein Krankenhaus mit gynäkologischer Ambulanz aufsuchen. Dort erhalten Sie in der Regel das in Deutschland notwendige Rezept für die „Pille danach“.

» Weiterlesen: Kondom gerissen

Kondome sollten beim Sex eine Selbstverständlichkeit sein

Sex mit Kondomen
Bei häufigem Partnerwechsel ist Sex mit Kondom Pflicht.

Vor allem für Menschen, die häufig ihre Sexualpartner wechseln, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, beim Sex Kondome zu verwenden. Das gilt nicht nur für den eindringenden Geschlechtsverkehr, sondern auch bei der gemeinsamen Benutzung von Sexspielzeug wie Dildos.

Wer beim Sex mit einem neuen Partner bewusst auf die Verwendung von Kondomen verzichtet oder gar versucht, den anderen zum Sex ohne Kondom zu überreden, riskiert eine Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten. Er erweist damit weder seiner eigenen Gesundheit noch der des Partners den nötigen Respekt.

Wer dagegen Safer Sex mit Kondom praktiziert, zeigt, dass er sich der Risiken einer Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten bewusst ist und das nötige Verantwortungsbewusstsein besitzt, um sich und seinen Partner davor zu schützen.

Wie kann der Sex mit Kondom auch Spaß machen?

Trotz der vielen Vorteile, die für den Sex mit Kondomen sprechen, sträuben sich viele Menschen gegen die Verwendung von Kondomen, da sie sich dadurch in ihrem Sexleben eingeschränkt fühlen. So beklagen viele Männer und auch Frauen, dass der Sex mit Kondomen für sie weniger befriedigend ist, da sie zum einen das Überziehen des Kondoms als einen Störfaktor beim Geschlechtsverkehr wahrnehmen und zum anderen durch Kondome weniger Lust und Stimulation empfinden.

Häufig sind aber Anwendungsfehler, mangelnde Übung und die Verwendung von falschen Kondom-Größen die Ursache dafür, dass der Sex mit Kondom keinen richtigen Spaß macht. Im Folgenden erhalten Sie deshalb einige Tipps, wie auch der Sex mit Kondom befriedigend sein kann:

  • Richtige Kondom-Größe: Zu kleine Kondome kneifen beim Sex und lassen sich schwer überrollen; zu große Kondome rutschen leicht ab. Nehmen Sie sich deshalb die Zeit, vorab die richtige Kondom-Größe zu ermitteln und zu testen, welches Kondome-Modell sich am besten anfühlt.
  • Übung macht den Meister: Probieren Sie vorab die verschiedene Kondom-Modelle aus und trainieren Sie das schnelle Abrollen und die richtige Anwendung eines Kondoms. So sind Sie im Ernstfall gewappnet und müssen nicht erst lange herumexperimentieren, ehe das Kondom richtig sitzt.
  • Bewahren Sie die Kondome griffbereit im Schlafzimmer oder Bad auf: So müssen Sie Ihr Sexspiel nicht unterbrechen, um erst mal auf die Suche nach einem Kondom zu gehen.
  • Bauen Sie das Überziehen des Kondoms einfach in das Liebesspiel mit ein. So empfinden Sie Kondome nicht mehr als Störfaktor, sondern als Teil des Geschlechtsverkehrs.

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Wie sicher sind Kondome?

Da mittels Kondomen die Geschlechtsorgane keinen direkten Kontakt haben, bieten sie ein sehr hohes Maß an Sicherheit, wenn es um den Schutz vor einer Ansteckung mit HIV oder anderen sexuell übertragbaren Infektionen und Krankheiten sowie vor ungewollten Schwangerschaften geht.

Die Sicherheit von Kondomen bestätigen zahlreiche weltweit und über längere Zeiträume durchgeführte Studien, die unter anderem bei sexuell aktiven Paaren durchgeführt wurden, bei denen ein Partner mit HIV infiziert und der andere gesund ist. Renommierte Institutionen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Vereinten Nationen empfehlen daher die Verwendung von Kondomen als sicherstes und zuverlässigstes Mittel zum Schutz vor Geschlechtskrankheiten.

Dennoch können auch Kondome keinen 100-prozentigen Schutz garantieren. Das könnte ausschließlich der komplette Verzicht auf Sex. Da aber wohl die wenigsten Menschen dazu bereit sind, stellen Kondome die einzige sichere und wirksame Alternative dar.

Wovon hängt die Sicherheit von Kondomen ab?

Die Sicherheit von Kondomen beeinflusst vor allem der Anwender. Bei falscher Anwendung können Kondome reißen, abrutschen oder versagen. Auch, wenn sie Kondome nur sporadisch oder inkonsequent einsetzen, bleibt der Schutz ungenügend.

Ein weiterer Faktor ist die Qualität der Kondome – es sollte sich stets um geprüfte Produkte handeln, deren Haltbarkeitsdatum noch nicht abgelaufen ist.

Kondome zählen zu medizinischen Produkten, weshalb hohe Qualitätsanforderungen an sie gestellt werden. Grundsätzlich gilt – nur geprüfte Kondome sind sichere Kondome. Die Deutsche Latex Forschungs- und Entwicklungsgemeinschaft (DLF) unterzieht Kondome deshalb einer Reihe von unabhängigen Prüfungen, wie dem Dichtigkeits-, Aufblas- und Dehnungstest sowie dem Test auf mikrobiologische Reinheit, um ihre Sicherheit zu kontrollieren. Erst wenn ein Kondom diese Tests bestanden hat, erhält es das CE-Prüfzeichen oder das DLF-Qualitätssiegel auf der Verpackung.

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Was ist ein Latex-Kondom?

Latex-Kondome
Kondome sind häufig aus Latex hergestellt

Die meisten Kondome werden heutzutage aus Latex – auch Naturkautschuk genannt – gefertigt. Bei diesem Material handelt es sich um ein Naturprodukt, das überwiegend aus dem in Asien und Südamerika wachsenden Kautschukbaum gewonnen wird.

Zur Gewinnung des Naturkautschuks wird die Baumrinde mit einem scharfen Messer auf einer Länge von etwa 10 Zentimetern angeritzt, um die als Latex oder Milchsaft bezeichnete dicklich-milchige Flüssigkeit des Kautschukbaums freizusetzen und in einem Behälter aufzufangen. Das flüssige Latex wird anschließend aufwendig aufbereitet, weiterverarbeitet und haltbar gemacht, ehe daraus die hauchdünnen, dehnbaren und extrem belastbaren Latex-Kondome gefertigt werden. Durch ein chemisch-technisches Verfahren namens Vulkanisation werden die gefertigten Latex-Kondome schließlich dauerhaft dehnbar, widerstandsfähig und haltbar gemacht.

Wie lange sind Latex-Kondome haltbar?

Latex-Kondome sind nicht ewig haltbar, da sie trotz Vulkanisation mit der Zeit altern, austrocknen und brüchig werden kann. Im Allgemeinen wird für Latex-Kondome eine Haltbarkeit von vier Jahren angegeben. Dies gilt aber nur, wenn die Latex-Kondome richtig aufbewahrt werden, um sie vor Beschädigungen und extremen Kälte- oder Wärmeeinflüssen zu schützen.

Ältere Latex-Kondome, bei denen das Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung abgelaufen ist, sowie Latex-Kondome, die falsch gelagert wurden (beispielsweise in der Nähe von Heizkörpern oder im Rucksack oder Geldbeutel) bieten keinen sicheren Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten und ungewollten Schwangerschaften mehr, und sollten daher nicht mehr verwendet werden.

Welche Qualitätskriterien gelten für Latex-Kondomw?

Latex-Kondome werden von der Deutschen Latex Forschungs- und Entwicklungsgemeinschaft (DLF) einer Reihe von unabhängigen, technischen Prüfungen unterzogen, um zu gewährleisten, dass sie tatsächlich sicher vor Geschlechtskrankheiten und ungewollten Schwangerschaften schützen. Hierzu gehören der Dichtheitstext, der Aufblastext, der Dehnungstext und der Test auf mikrobiologische Reinheit. Erst wenn das Latex-Kondom diese Prüfungen bestanden hat, erhält es das DLF-Qualitätssiegel, das auf der Verpackung zu finden ist.

Wie dick sind Latex-Kondome?

Latex-Kondome bestehen in der Regel aus einer etwa 0,06 Millimeter dünnen, kaum spürbaren Latexhaut. Sie sind aber auch in dickeren und dünneren Wandstärken erhältlich.

Dickere Latex-Kondome haben meist eine Wandstärke von etwa 0,1 Millimetern und eignen sich besonders für Analverkehr. Sie sind besonders reißfest und ermöglichen so ein noch größeres Sicherheitsgefühl beim Geschlechtsverkehr. Dünnere Latex-Kondome haben eine Wandstärke von weniger als 0,06 Millimeter und eignen sich speziell für den vaginalen Geschlechtsverkehr. Aufgrund ihrer extrem dünnen Latexhaut sind Latex-Kondome beim Geschlechtsverkehr kaum spürbar und werden daher auch als „gefühlsechte“ Kondome verkauft.

Was sollten Sie bei Latex-Kondomen beachten?

Fetthaltige Substanzen wie

  • Massageöle
  • Vaseline
  • Lotionen
  • weitere fetthaltige Gleitmittel

greifen Latex-Kondome an, so dass sie porös werden und leicht reißen können. Das gleiche gilt für viele Zäpfchen, Cremes und Salben, die zur Behandlung von Erkrankungen im Genitalbereich eingesetzt werden. Verzichten Sie daher beim Geschlechtsverkehr mit Latex-Kondomen auf fetthaltige Gleitmittel und verwenden Sie besser wasserlösliche oder fettfreie Gleitmittel, die speziell für Latex-Kondome geeignet sind. Lesen Sie sich außerdem immer die Packungsbeilage von Zäpfchen und Salben genau durch.

Was tun, wenn Sie auf Latex-Kondome allergisch reagieren?

Einige Menschen reagieren auf den Hautkontakt mit dem in Latex-Kondomen enthaltenen Naturkautschuk allergisch. Dies äußert sich beispielsweise durch Symptome wie

  • Juckreiz
  • Brennen
  • Hautrötungen

Als Alternative zum Latex-Kondom gibt es für diese Menschen auch latexfreie Kondome, die aus dem Kunststoff Polyurethan oder Polyethylen hergestellt werden und ebenso sicher vor Geschlechtskrankheiten schützen. Der Vorteil dieser Kondome ist, dass sie dünner und geruchlos sind. Außerdem können Sie, anders als Latex-Kondome, auch in Kombination mit fetthaltigen Gleitmitteln und Spermiziden verwendet werden. Der Nachteil ist, dass sie deutlich teurer als Latex-Kondome sind.

» Weiterlesen: Latex Kondom

Mit oder ohne Kondom?

Wenn es um die Frage nach dem Geschlechtsverkehr mit oder ohne Kondome geht, sollte die Antwort eigentlich klar sein. Schließlich sind Kondome das einzige Verhütungsmittel, das bei richtiger Anwendung nicht nur sehr zuverlässig vor einer ungewollten Schwangerschaft schützt, sondern auch ein hohes Maß an Schutz vor einer HIV-Infektion und anderen Geschlechtskrankheiten bietet.

Vor allem für Menschen, die mit häufig wechselnden Sexualpartnern, einem neuen Partner bzw. einer neuen Partnerin oder außerhalb einer festen Partnerschaft Geschlechtsverkehr haben, sollte Sex ohne Kondome daher ein absolutes Tabu sein. Dennoch ist die konsequente Verwendung von Kondomen im Rahmen von Safer Sex nicht für alle Menschen eine Selbstverständlichkeit, sei es aus Unwissenheit, Sorglosigkeit oder mangelnder Einsicht.

Wieso ist Sex ohne Kondome keine Seltenheit?

Sex ohne Kondom
Sex ohne Kondom ist risikoreich!

Immer mehr Menschen unterschätzen das Risiko, das mit ungeschütztem Geschlechtsverkehr ohne Kondome verbundenen ist. Denn einerseits werden HIV und AIDS aufgrund der verbesserten Überlebenschancen und Behandlungsmöglichkeiten nicht mehr als eine so große Bedrohung wahrgenommen wie noch in den 80er und 90er Jahren. Andererseits besteht in Bezug auf andere sexuell übertragbare Krankheiten wie Hepatitis B, Syphilis oder Chlamydien nach wie vor eine große Unwissenheit in der Bevölkerung.

Die daraus resultierende Sorglosigkeit bei Sexualkontakten hat zur Folge, dass ungeschützte One-Night-Stands und Seitensprünge ohne Kondome keine Seltenheit sind. Insbesondere im alkoholisierten Zustand nach einer Party ist die Lust dann oft größer als die Angst davor, sich mit einer Geschlechtskrankheit anzustecken.

Darüber hinaus gibt es auch einige Menschen, die bewusst ohne Kondome Geschlechtsverkehr haben wollen, weil sie Kondome für einen lästigen Lustkiller halten, mit dem sie beim Sex weniger empfinden, oder auch weil ihnen Kondome in der Anschaffung zu teuer sind.

Welche Risiken birgt der Geschlechtsverkehr ohne Kondom?

Wer aus Sorglosigkeit oder im Eifer des Gefechts die Kondome weglässt oder sich aus welchen Gründen auch immer der Verwendung von Kondomen verweigert, sollte sich auf jeden Fall der Risiken bewusst sein. So ist vor allem das Risiko, sich mit HIV zu infizieren, sehr groß, wenn man ohne Kondome Sex mit einem unbekannten Partner bzw. einer unbekannten Partnerin hat.

Darüber hinaus ist auch das Risiko, sich beim Sex ohne Kondom mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten wie Syphilis, Hepatitis B oder Chlamydien anzustecken, nicht zu unterschätzen. Denn Studien zufolge ist in Europa in den letzten 10 Jahren wieder ein deutlicher Anstieg der Zahl der Infektionen mit Geschlechtskrankheiten zu verzeichnen. So wird geschätzt, dass sich in Westeuropa jedes Jahr rund 17 Millionen Menschen neu mit einer sexuell übertragbaren Krankheit infizieren.

Was sollten Sie beim Wunsch auf Geschlechtsverkehr ohne Kondom beachten?

Natürlich ist es verständlich, wenn Sie in einer festen Partnerschaft früher oder später den Wunsch haben, Ihre Sexualität auch ohne Kondome zu erleben. Ehe Sie auf Kondome verzichten, sollten Sie und Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin sich aber unbedingt auf HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen, um sicher zu gehen, dass keiner von Ihnen mit einem Krankheitserreger infiziert ist.

Wichtig ist auch, dass Sie offen und ehrlich miteinander über die Themen Geschlechtskrankheiten, Treue und eventuelle Seitensprünge reden. Denn auch in Langzeitbeziehungen kann es vorkommen, dass ein Partner den anderen infiziert – beispielsweise nach einem Seitensprung ohne Kondom.

» Weiterlesen : Sex ohne Kondom

Was versteht man unter einem Kondom für Frauen?

Kondome für Frauen – auch Femidom genannt – sind das weibliche Gegenstück zum herkömmlichen Männerkondom. Es soll die Scheide wie eine zweite Haut auskleiden und wird, ähnlich wie ein Diaphragma, in die Scheide eingeführt und mit dem geschlossenen Ende vor dem Muttermund platziert.

In Deutschland sind Kondome für Frauen weitaus weniger bekannt und verbreitet als die herkömmlichen Kondome für den Mann, da sie schwieriger zu handhaben sind. Bei richtiger Anwendung bieten sie aber sowohl für Frauen als auch für Männer einen ebenso sicheren Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft und einer Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten wie die herkömmlichen Männerkondome. Für Frauen stellen sie zudem die einzige Möglichkeit dar, sich selbstbestimmt vor Geschlechtskrankheiten zu schützen.

Ein großer Vorteil der Kondome für Frauen ist, dass sie nicht auf einen erigierten Penis angewiesen sind. So können sie, anders als die herkömmlichen Männerkondome, schon vor dem Steifwerden des Penis angewendet und sogar bereits bis zu zehn Stunden vor dem Sexualverkehr in die Scheide eingesetzt werden.

In Deutschland sind Kondome für Frauen in der Regel in Apotheken, Drogerien oder Online-Shops im Internet erhältlich. Die Kosten pro Stück liegen zwischen drei und fünf Euro. Bei größeren Packungen wird der Stückpreis günstiger.

Aufbau eines Kondoms für Frauen

Kondome fuer Frauen

Kondome für Frauen bestehen aus einem dünnen, reißfesten Kunststoff (entweder Polyethylen oder Polyurethan) und sind etwa 17 bis 18 Zentimeter lang. Damit ähneln sie vom Aussehen her normalen Männerkondomen. Allerdings sind Kondome für Frauen viel weiter und zur Stabilisierung nicht nur mit einem, sondern mit zwei weichen Ringen an beiden Enden ausgestattet. Der Ring am geschlossenen Ende ist dabei etwas kleiner als der äußere Ring am offenen Ende. Das geschlossene Ende mit dem kleineren Ring wird mit der Hand tief in die Scheide eingeführt und vor dem Muttermund platziert, während das offene Ende mit dem äußeren Ring außerhalb der Scheide über den großen Schamlippen liegt.

Die richtige Anwendung eines Kondoms für Frauen

Die Handhabung eines Kondoms für Frauen ist etwas schwieriger als die eines Männerkondoms und erfordert etwas Übung.

  1. Öffnen Sie vorsichtig die Verpackung, um das Kondom nicht zu beschädigen, und nehmen Sie es heraus.
  2. Nehmen Sie den kleineren Ring am geschlossenen Ende zwischen die Finger und drücken Sie ihn zusammen.
  3. Führen Sie nun den zusammengedrückten Ring so tief wie möglich, am besten bis zum Muttermund, in die Scheide ein. Am einfachsten geht es, wenn Sie in die Hocke gehen.
  4. Achten Sie darauf, dass der größere Ring am offenen, äußeren Ende außerhalb der Scheide bleibt und auf den Schamlippen aufliegt.
  5. Führen Sie nun Ihren Zeigefinger in das Femidom ein und prüfen Sie, ob es richtig sitzt. Es sollte glatt an den Scheidenwänden anliegen, tief genug in der Scheide liegen und nicht verdreht sein. Dabei können Sie den inneren Ring gegebenenfalls auch noch tiefer in die Scheide schieben.
  6. Halten Sie den äußeren Ring beim Einführen des Penis fest, um zu verhindern, dass das Kondom in die Scheide rutscht oder der Penis außerhalb des Kondoms in die Scheide eingeführt wird.
  7. Drehen Sie den äußeren Ring nach dem Geschlechtsverkehr ein- bis zweimal herum, um zu verhindern, dass die Samenflüssigkeit herausläuft, und ziehen Sie dann das Kondom heraus.
  8. Werfen Sie das benutzte Kondom zur Entsorgung in den Hausmüll.

Was ist bei Kondomen für Frauen zu beachten?

  • Verwenden Sie Kondome für Frauen immer nur einmal. Beim erneuten Geschlechtsverkehr sollten Sie stets ein neues Kondom benutzen.
  • Greifen Sie gegebenenfalls auf ein Gleitmittel zurück, wenn der Penis nur schwer rein und raus gleitet. Kondome für Frauen aus Polyurethan dürfen mit wasser- und fetthaltigen Gleitmitteln kombiniert werden, während bei einem Kondom aus Latex nur wasserlösliche Gleitmittel verwendet werden sollten.
  • Wechseln Sie das Kondom aus, wenn der Penis außerhalb des Kondoms in die Scheide eingedrungen ist und wenn das Kondom mit dem äußeren Ring in die Scheide hineingerutscht ist.
  • Führen Sie das Kondom vorsichtig in die Scheide ein, um zu verhindern, dass es reißt oder von den Fingernägeln beschädigt wird.

» Weiterlesen : Kondom für Frauen

Weitere interessante Information zu Kondomen bei Wikipedia oder Men’s Health.

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