Hepatitis B – Therapie


Die Behandlung der akuten Hepatitis B zielt in der Regel lediglich auf eine Linderung der Symptome und nicht auf eine Bekämpfung des Hepatitis-B-Virus selbst ab. Als Maßnahmen empfiehlt der Arzt hier meist Bettruhe, körperliche Schonung sowie den Verzicht auf Alkohol und leberbelastende Medikamente. In den meisten Fällen heilt die akute Hepatitis B dann von alleine aus.

Geht die akute Hepatitis B jedoch in ein chronisches Stadium über, kommen Medikamente wie Interferon sowie spezielle Anti-Viren-Mittel – sogenannte Virustatika – zum Einsatz, die die Vermehrung der Hepatitis-B-Viren hemmen. Zu den eingesetzten Virustatika gehören unter anderem Lamivudin, Entecavir, Telbivudin, Adefovir und Tenofovir. Führt die Hepatitis B zum Versagen der Leber, kann mitunter auch eine Lebertransplantation notwendig werden.

Therapie

Prognose und Heilungsaussichten bei Hepatitis B

Die Heilungsaussichten bei akuter Hepatitis B sind in der Regel gut. So sind etwa 90 Prozent der infizierten Erwachsenen nach etwa 4 bis 6 Wochen wieder vollständig gesund. Nur etwa 10 Prozent der Betroffenen entwickeln eine chronische Hepatitis B. Und in lediglich 1 Prozent der Fälle kommt es zum Leberversagen, das auch zum Tod führen kann. Die Antikörper gegen das Hepatitis-B-Virus bleiben nach einer durchgemachten akuten Infektion ein Leben lang im Körper, was bei den meisten Menschen eine lebenslange Immunität gegen das Virus mit sich bringt. Das Risiko erneuter Infektionen ist also nach einer überstandenen Hepatitis B-Erkrankung sehr gering.