Herpes genitalis (Genitalherpes) – Therapie


Genitalherpes ist nicht heilbar, da das Herpesvirus an sich nicht abgetötet werden kann. Die Behandlung einer Erstinfektion oder eines Rückfalles mit Genitalherpes zielt daher lediglich darauf ab, die Herpesbläschen einzudämmen, die Beschwerden zu lindern und den Krankheitsverlauf zu mildern und zu verkürzen.

Behandlung von Genitalherpes mit antiviralen Medikamenten

Ein leichter Genitalherpes muss oft nicht behandelt werden, da er von alleine abheilt. Ist dies nicht der Fall, kommen bei Genitalherpes meist verschreibungspflichtige, antivirale Medikamente (sogenannte Virustatika), wie z.B. Aciclovir, Famciclovir und Valaciclovir, zum Einsatz. Diese muss der betroffene Patient in der Regel fünf bis zehn Tage lang in Tablettenform einnehmen bzw. in Salbenform auf die von Genitalherpes betroffenen Stellen auftragen. In besonders schweren Fällen und bei immer wiederkehrenden Herpes genitalis-Ausbrüchen ist es auch möglich, die Mittel in die Venen zu spritzen oder als Infusion zu verabreichen.

Im allgemeinen gilt: Je früher Genitalherpes mit virushemmenden Medikamenten behandelt wird, umso schneller und besser können die Beschwerden sowie die Ausbreitung der Herpesviren eingedämmt werden.

 
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Prognose und Heilungsaussichten bei Genitalherpes

Da die Genitalherpes auslösenden Viren lebenslang im Körper des Patienten verbleiben, ist die Erkrankung nicht heilbar. Ein Patient der einmal Genitalherpes hatte, kann also immer wieder Rückfälle erleiden. Begünstigt werden diese vor allem durch ein geschwächtes Immunsystem, Stress und Infektionskrankheiten. Die Häufigkeit der Genitalherpes-Rückfällen ist dabei von Patient zu Patient verschieden. Einige Patienten weisen jahrelang keine Symptome von Genitalherpes auf; andere erkranken mehrmals jährlich. Je älter der infizierte Mann wird, umso seltener treten jedoch Rückfälle mit Genitalherpes auf.