Scheidenpilz: Diagnose


Es juckt und brennt, aber ist es wirklich Scheidenpilz? Und ist ein Besuch beim Frauenarzt dann immer notwendig?

Frauen, die bereits einmal an einer Infektion mit Vaginalpilz gelitten haben, können die Symptome meist gut von anderen Beschwerden unterscheiden und selbst eine Diagnose stellen. Dann ist es möglich, den Scheidenpilz auch ohne einen Besuch beim Gynäkologen mit einem modernen Antipilz-Medikament selbst zu behandeln.

Aber was, wenn man sich nicht sicher ist, ob man einen Frauenarzt aufsuchen sollte, ob man eine ärztliche Diagnose braucht?

Bei Verdacht auf Scheidenpilz sollten Frauen auf jeden Fall einen Gynäkologen aufsuchen, wenn:

  • sie unsicher sind, ob es sich bei dem Juckreiz und dem Ausfluss tatsächlich um eine Scheidenpilz-Infektion handelt,
  • sie zum ersten Mal an den Symptomen erkrankt sind,
  • sie erkrankt und noch unter 18 Jahren sind,
  • sie schwanger sind,
  • die Symptome ungewöhnlich stark sind,
  • die Symptome trotz einer Behandlung mit einem Antipilz-Medikament nicht weggehen,
  • der Scheidenpilz öfter als viermal im Jahr auftritt.

Was passiert beim Gynäkologen? Wie wird die Diagnose gestellt?

Scheidenpilz-Diagnose-FrauenarztUm eine sichere Diagnose zu stellen, beginnt der Frauenarzt mit einem Anamnesegespräch. Er befragt die Patientin zunächst ausführlich zu den Beschwerden und Begleiterscheinungen. Danach führt der Gynäkologe eine frauenärztliche Untersuchung des Genitalbereichs durch und entnimmt für eine mikroskopische Untersuchung einen Abstrich von der Scheidenschleimhaut. Meist ist der Vaginalpilz dabei bereits anhand der charakteristischen Schleimhautveränderungen im Bereich der Scheide und Vulva erkennbar.

Bei einer näheren Untersuchung unter dem Mikroskop erkennt der Frauenarzt den Pilzbefall, der die Scheidenpilz-Infektion ausgelöst hat, häufig durch sein typisches Aussehen mit Pilzfäden oder Sprosszellen. Im Labor erfolgt dann die Anzucht einer Pilzkultur, um zu bestimmen welche Pilzart für den Vaginalpilz verantwortlich ist.

Lautet die Diagnose des Frauenarztes Scheidenpilz, so wird er der betroffenen Patientin ein entsprechendes Antipilz-Medikament empfehlen.

 

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Unzufrieden mit Ihrem Frauenarzt?

Der Besuch bei einem Gynäkologen ist Vertrauenssache – auch bei einer Diagnose wie Scheidenpilz. Der Frauenarzt erfährt intimste Details, die Sie vielleicht noch nicht einmal Ihrer besten Freundin anvertrauen. Einen einfühlsamen und kompetenten Gynäkologen erkennen Sie unter anderem an:

  • einem respektvollen Umgang während Untersuchung und Diagnose,
  • verständlichen Erklärungen während Untersuchung und Diagnose,
  • einer für Sie nachvollziehbaren Therapieempfehlung bei der Diagnose Scheidenpilz,
  • ausführlichen und verständlichen Antworten auf Ihre Fragen zu Untersuchung, Diagnose und Therapie von Vaginalpilz.

 

Scheidenpilz Diagnose

Der Gynäkologe, den Sie wegen einer Scheidenpilz-Diagnose aufsuchen, sollte in keinem Fall flapsige Sprüche oder gar Witze bringen. Auch Anzüglichkeiten sind ein absolutes Tabu beim Frauenarzt. Gerade bei jungen Frauen, die erstmalig einen Gynäkologen aufsuchen, ist es wichtig, dass er den Ablauf erklärt. Warum tut er was? Wie kommt er zu einer Diagnose? Und vielleicht nehmen Sie bei Verdacht auf Scheidenpilz einfach Mutter oder Freundin mit zum ersten Besuch beim Gynäkologen?

Wenn Sie keine Empfehlung für einen Gynäkologen haben, werden Sie hier fündig. Möchten Sie sich erst einmal einen Überblick über Ihre Situation verschaffen, ob Ihre Diagnose Scheidenpilz zutrifft, machen Sie hier den Selbsttest.