Ureaplasma urealyticum – Symptome


Etwa 10 bis 14 Tage nach der Ansteckung mit Ureaplasma urealyticum können die ersten Beschwerden auftreten.

Symptome einer Ureaplasma urealyticum-Infektion beim Mann

Mögliche Symptome der Ureaplasma-Infektion beim Mann sind ein leichtes Brennen in der Harnröhre und Schmerzen beim Urinieren, ein häufiger Harndrang, ein ungewöhnlicher, entweder klarer oder trüber Ausfluss aus dem Penis, Rötungen und Entzündungen im Genitalbereich sowie Unterleibsschmerzen. In den meisten Fällen verursacht eine Ureaplasma-Infektion beim Mann jedoch gar keine Symptome, so dass sie häufig lange unbemerkt und unbehandelt bleibt.

Bleibt eine Infektion mit Ureaplasma urealyticum unbehandelt, kann dies bei Männern verschiedene Erkrankungen des Urogenitaltraktes zur Folge haben. So kann eine unbehandelte Ureaplasma-Infektion beim Mann zu einer Harnröhrenentzündung (Urethritis) führen, die sich im weiteren Verlauf auf die Blase (Zystitis), die Prostata (Prostatitis), die Hoden (Orchitis) und die Nieren (Nephritis) ausbreiten kann. Verursacht Ureaplasma urealyticum beim Mann eine Hodenentzündung (Orchitis), kann dies im schlimmsten Fall zur Unfruchtbarkeit (Sterilität) des Mannes führen. Eine Ureaplasma-Infektion, die über mehrere Monate unbehandelt bleibt, kann sich auch auf andere Körperteile wie Gelenke, Nerven und Muskeln ausbreiten und diese dauerhaft schädigen.

Symptome einer Ureaplasma urealyticum-Infektion bei der Frau

Die ersten Symptome einer Ureaplasma-Infektion können bei der Frau etwa 10 bis 14 Tage nach der Ansteckung mit dem ursächlichen Bakterium Ureaplasma urealyticum in Form von Rötungen und Entzündungen im Genitalbereich, Schmerzen beim Urinieren, einem häufigen Harndrang, einem ungewöhnlichen Ausfluss und Unterleibsschmerzen auftreten. In den meisten Fällen verläuft eine Ureaplasma-Infektion bei der Frau jedoch asymptomatisch, d.h. es treten keinerlei Symptome in Erscheinung. Betroffene Frauen merken daher oftmals nicht, dass sie sich mit Ureaplasma urealyticum infiziert haben, was zur Folge hat, dass die Ureaplasma-Infektion häufig lange unbehandelt bleibt.

Eine unbehandelte Ureaplasma-Infektion führt bei der Frau zu einer Besiedelung des unteren weiblichen Genitaltraktes mit den ursächlichen Bakterien und somit zu einer Genitaltraktinfektion. Zu den möglichen Erkrankungen und Spätfolgen, die bei der Frau als Folge einer Infektion mit Ureaplasma urealyticum auftreten können, gehört die Blasenentzündung (Zystitis) und auch Unfruchtbarkeit. Bleibt eine Ureaplasma-Infektion bei der Frau über mehrere Monate unbehandelt, kann sie sich zudem auch auf andere Körperteile wie Muskeln, Nerven und Gelenke ausbreiten und diese dauerhaft schädigen.

Darüber hinaus kann eine Ureaplasma-Infektion bei schwangeren Frauen Komplikationen wie Früh- oder Totgeburten oder eine Ansteckung des Kindes bei der Geburt zur Folge haben. Bei dem infizierten Kind kann Ureaplasma urealyticum unter anderem Pneumonien oder chronische Infektionen des zentralen Nervensystems verursachen.