Zytomegalie – Diagnose

Da eine Zytomegalie mit zahlreichen, unspezifischen Symptomen einhergeht, die auch durch andere Infektionen verursacht werden können, sollte zunächst eine sogenannte Ausschlussdiagnostik durchgeführt werden. Dabei schließt der Arzt nach und nach alle Krankheiten mit ähnlichen Symptomen aus, bis nur noch eine Infektion mit dem Zytomegalie-Virus als mögliche Ursache übrig bleibt.

Mit einem direkten Erregernachweis kann der Arzt die Diagnose der Zytomegalie anschließend absichern. Hierzu entnimmt er dem betroffenen Patienten Blut-, Gewebe- oder Urinproben und untersucht diese auf das Zytomegalie-Virus. Die Diagnose der Zytomegalie gilt als gesichert, wenn der Arzt das Zytomegalie-Virus in den Körpersekreten und Gewebsproben nachweisen kann. Zusätzlich ist es auch möglich, im Blut nach Antikörpern gegen das Zytomegalie-Virus zu suchen. Der Nachweis solcher Antikörper im Blut klärt aber nicht die Frage, ob es sich um eine akute oder eine länger zurückliegende Zytomegalie-Infektion handelt.

Besteht der Verdacht, dass eine infizierte schwangere Frau ihr ungeborenes Kind angesteckt hat, kann dies mithilfe einer Fruchtwasseruntersuchung festgestellt werden.