Zytomegalie – Ursachen

Erreger einer Zytomegalie-Infektion

Verursacht wird die Zytomegalie durch das sogenannte Zytomegalie- bzw. Cytomegalie-Virus (CMV) – ein zur Gruppe der Herpesviren (Herpesviridae) gehörendes, behülltes, doppelsträngiges DNA-Virus, das nach einer Erstinfektion lebenslang im Körper verbleibt. Dieses Virus ist bei einem Infizierten in nahezu allen Körperflüssigkeiten, insbesondere aber im Sperma, im Blut, im Speichel und im Urin, enthalten.

Einer der Hauptübertragungswege des Zytomegalie verursachenden Virus ist der Geschlechtsverkehr. Daneben ist es auch möglich, dass man sich über eine Tröpfcheninfektion, eine Schmierinfektion, eine Bluttransfusion oder eine Organtransplantation mit dem Zytomegalie-Virus ansteckt. Darüber hinaus ist es auch möglich, das eine infizierte schwangere Frau das Zytomegalie-Virus während der Schwangerschaft über die Plazenta an ihr ungeborenes Kind weitergibt. Und auch während des Geburtsvorgangs kann eine infizierte Mutter ihr Kind mit Zytomegalie anstecken.